Karrierecoaching: Persönlichkeitsentwicklung

Sei es im Anschluß an das Studium oder in einer persönlichen Umbruchssituation - manchmal ist einem selbst nicht klar, wie der weitere Weg sein soll. Scheinbar mangelnde Alternativen oder einfach zu viele Möglichkeiten - im Karrierecoaching entwickeln wir gemeinsam Zukunftsmusik und leiten daraus konkrete Handlungsschritte ab. Die eigene Motivation und Freude an Entwicklung und Umsetzung dieser Schritte sind uns dabei wichtig.
Dieser Baustein ist für alle Musiker gleichermaßen sinnvoll, egal ob sie freiberuflich tätig, in einem Orchester festangestellt, oder noch im Studium sind. Wir helfen Ihnen, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.

Ganz konkret nehmen Sie einen persönlichen "Masterplan" aus diesem Coaching mit. Ganz nach Ihren Vorstellungen kann das eine Mind-Map, eine Ideenwolke, ein Netzplan oder ... was auch immer Ihnen und Ihren Bedürfnissen naheliegt sein. In jedem Fall entwickeln wir gemeinsam eine Vision für Ihre weitere Lebenskomposition, aus der dann konkrete Handlungsschritte abgeleitet werden können.

 

 

 

Erste Anregungen

Oft sorgt schon die Formulierung unseres Zieles dafür, dass wir nur in einer bestimmten Art und Weise über unser Ziel nachdenken können und uns viele alternative Handlungsmöglichkeiten verwehrt bleiben.

Die Sprache ist dabei unser mächtigstes Instrument. Eine Formulierung unserer Ziele nach bestimmten Kriterien kann dabei helfen, neue Wege dorthin zu finden.

Ein Beispiel, das fast alle kennen: die berühmten Neujahrsvorsätze. Warum ist es so schwer, sie umzusetzen?

Oft sind sie als Negationen formuliert: ich werde mit dem Rauchen aufhören, ich werde keine Süßigkeiten mehr essen, ...

Das birgt mehrere Tücken für unser Gehirn. Denn um die Negation festzustellen, müssen Sie sich zunächst noch einmal klar machen, was es denn ist, das Sie nicht mehr wollen. Dadurch machen Sie sich jedesmal von Neuem das präsent, was Sie eigentlich nicht mehr wollen.

Und die entscheidende Frage ist: was wollen Sie stattdessen machen? Wenn Ihnen nicht klar ist, was Sie eigentlich stattdessen erreichen wollen, ist es für Ihr Gehirn wesentlich einfacher, die erlernten Verhaltensmuster beizubehalten. Und nach und nach beginnen Sie wieder mit dem Naschen...

Dies sind nur einige kleine Beispiele, die anschaulich machen sollen, welchen Regeln unser Gehirn folgt. Wenn Sie Lust haben, können Sie mit einem aktuellen Zielvorhaben einige der Bedingungen für eine gehirnfreundliche Definition durchgehen und sich überraschen lassen, wie sich Ihr Ziel verändert.

 

Schreiben Sie Ihre aktuelle Zielformulierung auf.

Jetzt verändern Sie diese, bis sie folgenden Kriterien folgt:

  • Formulierung lautet: "Mein Ziel ist es,..."
  • Positiv formuliert (auch keine impliziten Negationen wie Aufhören, Weglassen,...)
  • Im Präsens Indikativ formuliert, also kein Konjunktiv (wäre es), kein Futur (wird es sein)
  • immer auf "Ich" bezogen (nicht: Mein Ziel ist es, dass Du...)
  • enthält keine Vergleiche (schneller, mehr, besser, "-er"-Formulierungen), sondern formuliert absolut und möglichst konkret, was Sie genau erreichen wollen

Beobachten Sie, wie sich Ihr Ziel und Ihre Wahrnehmung Ihres Zieles bereits mit der Anpassung an diese wenigen Kriterien verändert.